Haarwachstum fördern – Wie Du deine Wunschlänge erreichst

Haarwachstum fördern einfachMehr oder einfach längere Haare zu bekommen, wünscht sich doch jeder einmal.

Du kannst Dein Haarwachstum fördern, aber  nur in Deinem genetisch festgelegten Rahmen. Denn das menschliche Haar wächst pro Monat 1 – 1,5 cm. 

Dabei befindet sich jedes Haar in einem bestimmten Stadium seines Wachstumszyklus.

Hier findest Du eine Menge Tipps, um deine Haare während dieser Wachstumsphase zu unterstützen und nicht zu belasten.

#1. Wichtige Nährstoffe und Spurenelemente

In diesem Abschnitt, welcher die meisten Informationen enthält, zeige Ich Dir die wichtigsten Vitamine und Spurenelemente für deine Haare.

Es ist wichtig, auf eine ausreichende Nährstoffzufuhr zu achten, wenn man das eigene Haarwachstum fördern möchte.

Ich habe Dir sogar Beispiele von Lebensmitteln angehängt nach denen Du anschließend Ausschau halten kannst, da diese den höchsten Gehalt am jeweiligen Nährstoff besitzen. 😉 

Natürlich kann nicht jeder von uns den täglichen Nährstoffbedarf decken. Um deine Haare trotzdem mit ausreichenden Nährstoffen zu versorgen, möchte ich Dir gerne meinen Nährstoff-Boost vorstellen.

 

Vitamin A – sorgt für kräftiges Haar

Vitamin A brauchen wir, um beim Haarwachstum die Fettsynthese in den Haarfollikeln zu fördern. Dies hält den Haarschaft geschmeidig und gesund.

In folgenden Lebensmitteln enthalten:

  • Weich- und Frischkäse, Butter und Eier,
  • Rinderleber sowie Leberwurst,
  • Aal und Thunfisch,
  • Karotten, roter Paprika, Süßkartoffeln und Sellerie,
  • Grünkohl, Mangold, Spinat sowie Feldsalat,
  • Aprikosen, Mangos sowie Honigmelonen.

 

Vitamine des B-Komplexes – stärken die Haare

Vitamin B oder besser Vitamin B-Komplexe sind für die Beschaffenheit von Haaren und Haut zuständig. Durch die Vitamin B-Komplexe kann der Körper die Stoffe Kollagen und Kreatin bilden.

Zusätzlich aktivieren die B-Komplexe Stoffwechselvorgänge und damit auch die in den Haarwurzeln. Vitamine des B-Komplexes sind also unerlässlich für dein Haarwachstum.

In folgenden Lebensmitteln enthalten:

  • Leber und Fleisch vom Rind, Schwein oder Huhn,
  • Makrele, Sardine, Lachs und Thunfisch,
  • Kartoffeln, Tomaten, Feldsalat, Spinat sowie Brokkoli,
  • Kohlgemüse, Linsen, grüne Bohnen, Erbsen und Rosenkohl,
  • Avocados, Bananen, Erdnüsse und Walnüsse.

 

Vitamin C – steigert die Haargesundheit

Vitamin C agiert zusammen mit Kupfer und Eisen. Ein Mangel kann vor allem bei Männern zu diffusem Haarausfall führen. Das Vitamin C beeinflusst den Zustand der Haarstruktur positiv. Eisen kann durch Vitamin C in die Zellen transportiert werden und somit auch direkt in die Haarwurzel.

In folgenden Lebensmitteln enthalten:

  • Hagebutten
  • Sanddornbeeren
  • Paprika
  • Kiwi
  • Erdbeeren
  • Orangensaft (frisch gepresst)
  • Zitronensaft
  • Orangen

 

Vitamin B7 (BIOTIN oder seltener Vitamin H genannt) – für die Haarstruktur

Vitamin B7 oder Biotin, was Du vielleicht schon einmal gehört hast, ist entscheidend an der Hautstruktur und einer guten Durchblutung der Kopfhaut beteiligt. Die Haarschuppen und Hautschuppen schließen sich eng zusammen und führen zu geschmeidiger Haut bzw. splissfreiem Haar.

Biotin verleiht dem Haar Kraft und Glanz. Gleichzeitig beugt es Entzündungen der Haut vor und sorgt damit für gesunde Haarwurzeln.

In folgenden Lebensmitteln enthalten:

  • Schweinefleisch, Nieren und Leber,
  • Seelachs, Wildlachs und Austern,
  • Linsen, weiße Bohnen, Möhren und Pilze,
  • Milchprodukte, Eier, Haferflocken und Nüsse,
  • Tomaten, roher Spinat und Avocados,
  • Bananen, Erdbeeren sowie getrocknete Feigen.

 

Vitamin E – sorgt für glänzendes und gesundes Haar

Vitamin E kümmert sich auch um die Gesundheit und Vitalität der Haare. Das Haarwachstum wird beschleunigt und das Haar wird in seiner Struktur gestärkt – sowohl durch den regelmäßigen Konsum von Vitamin-E-reichen Lebensmitteln als auch durch Tinkturen mit Vitamin-E-reichen Ölen.

In folgenden Lebensmittel enthalten:

  • Sonnenblumen-, Raps- und Weizenkeimöl,
  • Süßkartoffeln, Paprika, Schwarzwurzeln, Weißkohl sowie Wirsing,
  • Lachs, Forelle und fetter Seefisch wie Makrele oder Steinbeißer,
  • Nüsse und Mandeln sowie Leinsamen,
  • Schwarze Johannisbeeren, Mangos und Avocados.

 

Eisen und Kupfer – gegen Haarausfall

In Abhängigkeit mit Vitamin C ist Eisen durch den Sauerstofftransport in alle Körperzellen auch für das Haar ein Energielieferant.

Kupfer ist wichtig für die Haarbildung. Wenn dem Körper zu wenig zugeführt wird, kann es zu dünnem, leicht abbrechendem Haar und langfristig zu Haarausfall kommen.

In folgenden Lebensmittel enthalten:

Eisen- und Kupferhaltig:

  • Blutwurst, Schweineleber, Rinderleber
  • Sesam, Weizenkleie, Sojabohnen
  • Getrocknete Aprikose, Datteln, Bananen
  • Kürbiskerne, Pinienkerne, Cashewkerne, Sonnenblumenkerne
  • Petersilie, Minze, Grüner Tee, Kaffeepulver

 

Mit Zink das Haarwachstum fördern

Das Spurenelement Zink spielt im Eiweiß-, Kohlenhydrat– sowie Fettstoffwechsel eine entscheidende Rolle und stärkt das Immunsystem. Beim Stoffwechsel der Haut sorgt es für Wachstum und Zellerneuerung.

Der Körper verwehrtet Zink aus tierischer Nahrung besser.

In folgenden Lebensmitteln enthalten:

  • Meeresfrüchte (vor allem die Auster) und Seefische,
  • Rindfleisch sowie Leber (Kalb, Rind, Schwein, Lamm),
  • Salami und Schinken,
  • Käseprodukte und Eier (Eigelb),
  • Pilze und Mais.
  • Hülsenfrüchte und Linsen,
  • Haferflocken und Vollkornprodukte,
  • Sojamehl und Weizenkleie,
  • Kürbis- und Sonnenblumenkerne,
  • Nüsse und Zartbitterschokolade,

 

#2. Die Haare schonend behandeln

Der erste und einer der wichtigsten Punkte, die Du unbedingt beachten solltest. Tust Du das nicht, stehen die Chancen schlecht, dass Du endlich deine Wunschlänge erreichst.

Fragst Du dich vielleicht jetzt was man denn da groß falsch machen kann?

Erstmal ganz allgemein 2 Sachen die unsere Haare besonders stören:

  • Hitze
  • Überstrapazieren

Übertragen wir das jetzt auf die tägliche Pflegeroutine, sehen wir wo wir schonender agieren müssen.

Das Trocknen der Haare nach der Haarwäsche, sollte möglichst nicht mit einem Föhn auf höchster Hitze-Stufe passieren. Auch dann nicht, wenn Du einen Hitzeschutz verwendest.

Denn dabei kann es passieren, dass das Wasser in den Haaren schlagartig verdampft und so die Oberfläche „aufsprengt.“

Wie Du es richtigmachen solltest:

  1. Haare in ein Handtuch wickeln und vortrocknen lassen
  2. Nach 10-15 min, Restfeuchte aus Spitzen „drücken“
  3. Dann föhnen, erst auf mittlerer und zum Schluss auf kalter Stufe. Dass schließt die Haarschuppen und gibt zusätzlichen Glanz.
  4. Den Föhn in einem 45-Grad-Winkel zum Haar, in Wuchs-Richtung föhnen. 
  5. Mehr Luft (nicht zu heiß) = schnelleres trocknen
  6. Der Föhn bleib immer in Bewegung und halte Abstand zu deinen Haaren (mind. 15cm), um nicht noch die Kopfhaut oder Haarwurzeln zu reizen.
  7. Zum Schluss die Haare mit kalter Luft von unten nach oben durch die Haare pusten. Das sorgt für mehr Volumen.

 

Der richtige Föhn

besseres Haarwachstum

Natürlich kommt es auch auf dein Werkzeug an, dass Du verwendest. Dein Föhn sollte im Idealfall mindestens 2 Heizstufen, eine Kalttaste und 2 Geschwindigkeitsstufen haben. So kannst Du den Föhn perfekt an die Struktur deiner Haare anpassen. Es gilt: Je feiner die Haare, desto weniger Hitze. 

Kalttaste sorg anschließend für mehr Glanz, schließt die Haarschuppen und macht sie stabiler.

Wähle ein Gerät, das mindestens 1600 Watt hat. Mein Philips Ionen-Haartrockner (4,5 von 5 Sternen bei über 1300 Bewertungen) hat 2200 Watt. Also mehr Leistung, die für ein schnelleres Trockenergebnis sorgt.

Und dass wiederum schont die Haare vor Überstrapazierung.

Zusätzlich besitzt der Föhn die neue Ionen-Technik. So trockne ich mein Haar nicht nur besonders schnell, sie werden dadurch sogar antistatisch. Also Schluss mit fliegenden Haaren!

Ein weiterer Aspekt in diesem Abschnitt, ist das Haare kämmen.

 

Wie hast Du bisher deine Haare gekämmt?

Einfach wild drauf los, Hauptsache alles ist glatt und keine Knoten mehr im Haar?

Nicht gut!

Richtig geht es so:

Als erste sollten die Haare trocken oder zumindest angetrocknet sein, denn im nassen Zustand neigen die Haare mehr zum Brechen. Dann entwirrst Du sie leicht mit den Fingern.

Jetzt kämmst Du von unten nach oben Richtung Ansatz durch. Nicht umgekehrt und Schritt für Schritt. So vermeidest Du, dass beim Abwärts kämmen vom Ansatz aus die Bürste im Haarknoten hängen bleibt und Haare dann abbrechen.

Bürstenempfehlung:

pflege gesunder haare

Wenn deine Haare stark verfilzt sind und du mit einer normalen Bürste oder Kamm kaum durchkommst, eignet sich hier wunderbar eine sogenannte „Detangler Haarbürste*.“ Ihre Kunststoffborsten gleiten viel besser durch Dein Haar und da sie so nachgiebig sind, kannst Du viel schonender deine Haare entwirren.

Die normale Haarbürste oder auch oft „Tunnelventbürste“ genannt, nutze ich sehr gerne beim föhnen meiner Haare. Durch die flexiblen Stifte und Noppen kann ich einerseits meine Haare leicht entwirren und die Kopfhaut zusätzlich massieren. Das schont die Haare und fördert gleichzeitig die Durchblutung.

#3. Geh regelmäßig zum Friseur

Wenn du kaputte Spitzen hast, geh zum Friseur und lass sie abschneiden! Denn dieser kennt spezielle Schnitttechniken um den Spliss gezielt zu entfernen. Tust Du das nicht, frisst sich der Spliss am Haar entlang nach oben und dann bricht noch mehr von deinen Haaren ab.

Umso länger du also wartest – desto mehr musst du dann abschneiden lassen.

Empfohlen wird alle sieben bis acht Wochen den Friseur aufzusuchen. Das musst Du natürlich für dich entscheiden. Denn ein Friseur besuch ist ja in der Regel nicht billig 😛

Und wie findest du ganz leicht selbst raus, dass deine Spitzen splissig sind?

Am besten erkennst Du es, wenn Du dir eine Strähne schnappst und diese eindrehst. → Splissige Haare stehen dann meistens ab.

Man sieht es dann deutlich!

Hier der Tipp im Video: 

Wer seinen Spliss selbst entfernen möchte, sollte die Tipps im Video genauestens beachten. Wer sich jedoch unsicher dabei ist, sollte dann doch lieber zum Friseur.

#4. Spliss reduzieren und vermeiden

Immer wieder ist es das gleiche…

Wer sich die Haare wachsen lassen will, wird früher oder später Probleme bekommen, den Schulterbereich zu schaffen. Sobald die Haare über die Schulter wachsen sollen, werden sie meistens splissig und brechen ab. Grund dafür ist, dass das Haar auf der Schulter aufliegt und es durch die Reibung schneller geschädigt wird.

Was ist Spliss eigentlich?

Als Spliss bezeichnet man gespaltene Haarspitzen. Da dies der Älteste Teil eines Haares ist, liegt hier oft der „Cortex“ des Haares frei, da die Schuppenschicht durch äußere Beanspruchung nach und nach abgetragen wird.

An diesem Punkt kann sich das Haar spalten, einmal oder sogar mehrfach.

Tipps gegen Spliss – Was Du tun kannst

  1. Regelmäßig schneiden (siehe Abschnitt #3)
  2. Kein Trockenrubbeln nach der Haarwäsche
  3. Vermeide zu viel Hitze bei der Haarpflege
  4. Verwende eine Bürste mit Naturborsten oder einen Tangle Teezer
  5. Schlaf auf einem Seidenkissen, das raut die Haare nicht zusätzlich auf
  6. Weniger Färben und weniger stylen, sonst trocknen die Haare schneller aus
  7. Öl- und Kräutertinkturen ins feuchte Haar einmassieren und ausspülen.
  8. Ab einer gewissen länge (ca. Schulterlänge), ab und zu die Haare hochbinden, das reduziert die Reibung an der Kleidung

So schont man die Spitzen und das Haar kann besser wachsen, bzw. es geht nicht so leicht kaputt.

#5. Dein Styling

Hier ein paar Grundregeln, wenn Du dein Haarwachstum fördern willst, anstatt es zu bremsen:

 

Erstens:
Beim Haare föhnen die heiße Stufe vermeiden (siehe Abschnitt #1). Darüber hinaus ist der regelmäßige Gebrauch von Lockenstab und Glätteisen schlecht für deine Haare.

Zweitens:
Schränke die Verwendung von Haarspray, Haar Gel und Haarfärbemittel (Coloration) ein. In diesen Mitteln sind Chemikalien (Ammoniak, Chlor, Sulfate…) enthalten welche das Haar zusätzlich austrocken.

Sogar die Haarwurzel kann davon betroffen sein.

Drittens:
Einfach mal die Haare hochbinden. Das sieht nicht nur schick aus, sondern schohnt gleichzeitig deine Haare. (siehe Abschnitt #3)

Verwende Spiralhaargummis aus Kunstharz anstatt der herkömmlichen Variante aus Elastan und Polyester. 

Denn diese besitzen oft eine unebene Verbindung, geklebt oder als Metallöse, was bereits ausreicht, um die Haaroberfläche zu beschädigen.

Außerdem sind scharfkantigen Haarclips und Haarklemmen tabu. 

 

#6. Haarwäsche: weniger ist mehr?

Also die Haare so wenig wie möglich waschen?

Nein natürlich nicht.

Du sollst es auch nicht übertreiben mit dem Aufschieben der Haarwäsche. Es wird oft behauptet, dass die Haare schneller nachfetten, wenn man seine Haare zu oft wäscht.

Klar, denn deine Kopfhaut versucht ja die natürliche Fettschicht der Kopfhaut aufrecht zu erhalten. Aber wartest du zu lange staut sich das produzierte Sebum (Talg) in den Drüsen an.

Hmmm….

Schiebe also die Haarwäsche nicht zu lange auf!

Trotzdem solltest Du nicht jeden Tag die Haare waschen, weil: Nur natürlich nachfettendes Haar kann gesund wachsen.

Verzichte also lieber mal ein oder zwei Tage aufs Haare waschen.

Wenn du kein zu heißes Wasser nutzt und nach dem Duschen die im Abschnitt 1 genannten Punkte beachtest, wird auch dein Haar nicht stärker nachfetten. Nutze lauwarmes Wasser, welches ungefähr der Körpertemperatur entspricht und bitte keine aggressiven Haarshampoos verwenden. Dazu aber im nächsten Abschnitt mehr… 😉

#7. Die Wahl des Shampoos

Zu allererst: Finger weg von den Wunder-Wachstums-Shampoos der großen Marken. Das hilft nur dem Hersteller noch mehr Geld zu scheffeln.  

Wichtig ist, dass Du ein Shampoo benutzt welches deinen Haaren nicht schädigt.

Hast Du schon jemals auf die Inhaltsstoffe deines Shampoos geachtet? Und damit meine ich nicht die gepriesenen Wirkstoffe auf der Vorderseite wie z.b.: Kreatin, Aufbau-Ceramid, UV-FilterCollagen-Komplex….ein schönes Buntes „bla bla bla“ oder?

Nein ich meine die wirklichen Inhaltsstoffe (INCI-Auflistung), denn da verbirgt sich so mancher Übeltäter. Zum Glück brauche ich jetzt nicht die einzelnen Inhaltsstoffe aufzählen, die Du vermeiden solltest.

Du kannst deine Produkte ganz einfach bei www.codecheck.info prüfen.

Dort wird Dir nicht nur gezeigt ob das Shampoo (oder allgemein Pflegeprodukt) gut oder schlecht ist. Es werden sogar die bedenklichen Inhaltstoffe mit genauer Beschreibung des Gefahrenpotenzials aufgelistet.

Hier mal ein kleines Beispiel:

 

Bio Shampoo suchen

Oben rechts auf der Seite kannst Du nach deinem Shampoo suchen…

Bio Shampoo Auswahl

Hier hast Du jetzt die Ergebnisse deiner Suchanfrage. Ein vollständiger grüner Kreis bedeutet, dass diese Shampoo keinerlei bedenklichen Zusatzstoffe enthält. Hat der Kreis jedoch einen roten Anteil, gibt es Inhaltsstoffe die schädlich sein können.

Bio Shampoo Inhaltsstoffe

Wähle jetzt das entsprechende Produkt aus und schau dir genau an was enthalten ist und welche Eigenschaften der jeweilige Zusatzstoff hat. Vor- und Nachteile aus Erfahrung von anderen Anwendern kannst Du hier ebenfalls finden. 

Suche am besten nach milden (oder veganen) Shampoos auf pflanzlicher Basis*, dann hast Du in der Regel nichts zu befürchten.

#8. Natur-Öle für ein besseres Haarwachstum

Öle aus der Natur sind wunderbar, um sie als Feuchtigkeitsspender für unsere empfindliche Haarpracht einzusetzen.

 

schöne Haare

Sie nehmen einen positiven Einfluss auf unser Haarwachstum und Gesundheit der Kopfhaut. Zusätzlich schützen sie die Haare vor schädlichen Umwelteinflüssen wie z.B. UV-Strahlung und Hitzeeinwirkung.

Aber eines muss Dir klar sein, dass das Öl, wenn du deine Haare mit silikonhaltigen Produkten pflegst, vermutlich zum größten Teil deine Haare überhaupt nicht erreichen wird (Build-Up-Effekt) und Du dir dann das Öl im Grunde sparen kannst.

 

1 Kokosöl:

Kokosöl kannst Du regelmäßig bei der Haarwäsche einsetzen. Dafür massierst Du es vor der Haarwäsche gründlich in die Kopfhaut ein und lässt es etwas einwirken. Nach ein paar Minuten kannst Du es dann wie gewohnt auswaschen.

Kokosöl hat hautberuhigende Eigenschaften sowie eine antibakterielle Wirkung durch Laurinsäure, Aminosäuren und Vitamin E.

Somit bekämpfst Du effektiv Haarausfall, Spliss und eine trockene Kopfhaut.

 

2 Arganöl:

Arganöl besitz Wertvolle Inhaltsstoffe, die unser Haar Bild und Haarwachstum verbessern können.  Hierzu am besten kaltgepresstes Arganöl verwenden und es in die Kopfhaut einmassieren.

Dabei genügen wenige Tropfen!

Es hat sich bewährt Arganöl über Nacht als Kur zu verwenden. So kann es in die Kopfhaut einziehen und die Haarwurzeln mit wichtigen Nährstoffen versorgen, die für das Haarwachstum notwendig sind.

Dazu zählen die essentiellen Fettsäuren Linolen-/ Linolsäure, Vitamin E, Phytosterinen (Schottenol und Spinasterol) und Polyphenole.

Nicht nur für das Haarwachstum, sondern auch für die Pflege und Reparatur kaputter Haare wird das Arganöl von vielen Frauen geschätzt und von den Profis empfohlen.

 

3 Olivenöl:

Olivenöl hat einen hohen Anteil an Vitamin E und Antioxidantien. Zusammen mit den ungesättigten Fettsäuren im Öl, stärkt es nachhaltig unsere Kopfhaut.

Olivenöl ist besonders dafür geeignet um die Spitzen zu pflegen. Aber achte darauf, dass es kaltgepresst ist. Denn nur so erhält man die wertvollen Inhaltsstoffe!

Dafür schnappst Du dir dein Olivenöl, trägst NUR an den Spitzen auf und lässt es 30-60 min einwirken. Danach wäschst Du deine Haare wie gewohnt.

#9. Natron, das Wundermittel!

Natron, auch bekannt als Natriumhydrogencarbonat, hat einige besondere Eigenschaften, die das Haarwachstum positiv beeinflussen.

Natron-Shampoo

Obwohl Natron in der heutigen Zeit bei den wenigsten bekannt ist, ist es jedoch sehr praktisch bei der regelmäßigen Haarpflege.  Durch unsere tägliche Waschroutine könne allerlei Rückstände in unserem Har verbleiben, welche die Haare belasten und so das Haarwachstum ausbremsen.

Diese Rückstände kommen u.a. von Haarstyling Produkten wie Haarspray, Färbemittel, Shampoos, Haarkuren und viele mehr.

Natron ist in der Lage alle diese Rückstände komplett auf natürliche Weise zu entfernen.

Sogar wenn deine Haare schlecht riechen z.b.: nach einem Schwimmbadbesuch oder einem langen Tag in der Küche, ist Natron ein perfekter Helfer. Dazu musst du nur das Natron als Shampoo verwenden. 

Doch vorher gut durchbürsten, um die Groben Styling Rückstände zu entfernen.

Was brauchst du dafür?

  • 2 EL Natron (je fettiger die Haare, desto mehr Natron)
  • 250 ml warmes bis heißes Wasser

Mische die beiden Sachen in einem geeigneten Gefäß zusammen und Massiere die Natronlösung gründlich in deine Haare ein.

Lass das ganze kurz einwirken und spüle das Natron gründlich aus. Anschließend solltest Du deine Haare mit einer Sauren Rinse ausspülen, um die pH-Balance deiner Kopfhaut stabil zu halten.

Eine gute Anleitung, wie Du eine Saure Rinse selbst machst, findest Du hier: 

 

 

Wo gibt es Natron?

 

Wenn Du es mal ausprobieren willst genügt zum Test eine kleine Packung „Kaiser Natron.“

Kaiser Natron ist ein Traditionsprodukt und wird seit über 100 Jahren von der HOLSTE-Gruppe hergestellt.
Vermutlich musst Du am Anfang ein bisschen rum probieren, um eine genau Dosierung für Dich und deine Haare zu finden.

2EL Natron ist nur ein Richtwert. Je nachdem wie stark deine Haare belastet sind, musst Du mal mehr oder weniger Natron für das Shampoo verwenden.

#10. Haarwuchsmittel

Haarwachstum fördern bei Haarausfall

Bei Männern fängt es mit Geheimratsecken an, dann wird das Haar am Oberkopf dünner und irgendwann bleibt nur noch ein Haarkranz. Bei Frauen lichtet sich das Haar vermehrt im Scheitelbereich und lässt sich schlecht verbergen. 

In den meisten Fällen ist Haarausfall anlagebedingt (hormonell-erblicher Haarausfall). 80 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen droht der genetisch bedingte Haarausfall auf dem Kopf, die sogenannte „androgenetische Alopezie“ (Frei Übersetzt: Haarausfall durch männliche Hormone). Grund ist eine vererbte Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem körpereigenen Botenstoff DHT (Dihydrotestosteron).

Da ich selbst unter einem erblich bedingten Haarausfall leide, habe ich viel im Internet recherchiert und ein Produkt gefunden, das effektiv Dein Haarwachstum fördern und die Haarwurzeln verstärken könnte.

 

Haarwachstum fördern mit Minoxidil?

Hier habe ich in der Überschrift nicht ohne Grund ein ? gesetzt.

Die Erfolgswahrscheinlichkeit liegt zwar bei 90% (in über 100 wissenschaftlichen Studien bewiesen), aber die Anwendung muss regelmäßig erfolgen und es braucht eine gewisse Zeit (erste sichtbare Erfolge nach 12 Wochen) bis der Wirkstoff  die Blut- und Nährstoffversorgung der Haarwurzel verbessert. 

Der Wirkstoff sorgt dafür, dass sich die Blutgefäße erweitern.

Für das Wachstum der Haare ist die Durchblutung der Gefäße rund um die Haarwurzel entscheidend. Es wird vermutet, dass sich durch die Anwendung die Blutgefäße am unteren Ende der Haarwurzel erweitern und dadurch das Haar wieder besser mit Blut und Nährstoffen versorgt wird. Auch die Zellteilungsrate soll sich durch die regelmäßige Anwendung von Minoxidil verbessern und so für mehr Wachstum neuer Haare sorgen.

Besonders beliebt ist Minoxidil in Form einer Lotion oder Schaum. Diese muss regelmäßig auf die notwendigen Stellen aufgetragen werden. (Die Variante als Schaum klebt weniger)
Die bekanntesten Produkte, die Minoxidil enthalten, sind Regain für Frau und Mann.

Der Anwender muss aber etwas Geduld mitbringen. Da die Sensibilisierung der Haarwurzel und die dafür notwendige Bildung von Androgen und Testrogen gesteigert werden müssen, kann man davon ausgehen, dass sich sichtbare Resultate etwa nach 6 – 12 Wochen einstellen.

Wie funktioniert die Anwendung?

Du musst das Produkt 2x täglich anwenden, um dein Haarwachstum zu fördern.

Nach dem Shredding (anfangs stärkerer Haarausfall, weil viele neue bessere Haare nachkommen) und dem Aufbau, der nach ca. 6 Monaten abgeschlossen ist, kann man auf eine „Erhaltungsdosis“ täglich reduzieren. Hörst Du damit komplett auf, fangen die Haare nach ca. 2 Wochen an, wieder auszufallen.

taff (von ProSieben) hat einen Test zu Haarwuchsmittel gemacht. Dabei nutzt der Mann Regaine Männer Schaum um das Haarwachstum fördern zu können. Das Ergebnis ( bei 3:40 min) hat mich überrascht! 

Gibt es Nebenwirkungen?

Ich möchte Dich auch auf mögliche Nebenwirkungen hinweisen, die sehr selten sind, aber auftreten können. Außerdem stehen sie nicht auf dem Beipackzettel.
Folgende Nebenwirkungen sind vereinzelt aufgetreten:

  • zu Beginn der Anwendung Kopfschmerzen und Schwindel
  • Auftreten von Pickeln oder Hautausschlag 
  • leichter Bluthochdruck (also nicht zu Empfehlen für Personen mit Bluthochdruck!)

Für mich wäre es einen Versuch wer. Das muss aber jeder für sich entscheiden. Vielleicht hilft es, wenn Du dir die Bewertungen zu diesem Produkt bei Amazon anschaust.

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