Juckende Kopfhaut behandeln

juckende Kopfhaut

Von juckender Kopfhaut sind viele Menschen betroffen. Leidest auch Du darunter? Dann kennst Du das Gefühl nur zu gut, Dir unentwegt ins Haar greifen zu müssen, um zu kratzen.

Wenn Dir der ständige Juckreiz keine Ruhe mehr lässt, wirkt sich das auf Deine mentale Verfassung aus. Kopfhaut, die juckt, macht nervös, reizbar und zugleich unsicher und verlegen. Gerade in Situationen, wo Du Dir um keinen Preis am Kopf kratzen möchtest, wird das Jucken unerträglich. Ob an der Kasse im Supermarkt, auf einer Party mit Freunden oder bei einem Arbeitsgespräch mit Kollegen im Chef-Büro. Überall sitzt Dir die Angst vor einer Blamage im Nacken. Du verteufelst sie, die verständnislosen Blicke, die Dich treffen.

Es ist kein Wunder, dass Dein Selbstwertgefühl und Deine Lebensqualität darunter leiden, was auch Studien beweisen.

Es ist die reizempfindliche Kopfhaut, der wir zu wenig Augenmerk und Pflege schenken!

Die Kopfhaut besteht wie unsere gesamte Haut aus Oberhaut, Lederhaut und Unterhaut. In diesen Schichten sitzen Immunabwehrzellen, Nerven, Haarwurzeln, Schweißdrüsen sowie Talgdrüsen. Sie produzieren das nötige Fett, welches Kopfhaut und Haare vor Umwelteinflüssen, Kälte und Wärme schützten.

Wird die Talgproduktion durch äußere Einflüsse, eine körperliche Funktionsstörung, Hautreizung oder -Erkrankung gehemmt, kommt es zu einem Nährstoff- und Feuchtigkeitsmangel. Die Haut verliert ihr natürliches Schutzsystem. Unweigerlich trocknet sie aus.

Die Kopfhaut juckt, brennt und spannt unangenehm.

Hinzu kommt, dass eine Hauterkrankung bzw. Hautreizung ursachenbedingt ebenfalls Juckreiz auslöst, was nicht selten zu einem Teufelskreis führt.

 

 

1. Mögliche Ursachen einer juckenden und trockenen Kopfhaut

Viele Ursachen wirst Du ausschließen bzw. einige bestätigen können. Bist Du Dir nicht zweifelsfrei sicher, verlasse Dich auf eine Diagnose Deines Hausarztes oder eines Dermatologen.

Gründe, die eine trockene Kopfhaut begünstigen und zu Juckreiz führen

Kopfhaut-Reizung durch Irritation:

  • falsche Haarpflege und zu häufiges Waschen;
  • Belastung durch Sonne, Hitze, trockene Heizungsluft sowie extreme Kälte;
  • regelmäßiger Kontakt mit Chlorwasser;
  • Luftverschmutzung, hohe Staubbelastung, Smog;
  • tägliches Tragen von Mützen oder Schutzhelmen.

 

Körperlich bedingte Gründe:

  • Mangelernährung und Vitaminmangel,
  • Tabakgenuss;
  • hormonelle Störungen, beispielsweise Absetzen der Pille, aber auch Schilddrüsenunterfunktion;
  • Erkrankungen wie Diabetes oder Magen- sowie Darmschleimhautentzündung;
  • erblich bedingte Faktoren;
  • Lebensalter, der Alterungsprozess fördert trockene Kopfhaut.

 

Die Kopfhaut juckt stressbedingt – Trichodynie genannt:

  • körperliche Überbelastung:
  • hoher Leistungsdruck und intensive Konzentration,
  • seelische Belastung, psychische Probleme und

 

Hauterkrankungen:

  • Neurodermitis (atopisches Ekzem);
  • Psoriasis (Schuppenflechte);
  • Pilzinfektionen und Flechten.

Bei Verdacht auf eine Hauterkrankung verliere keine Zeit. Konsultiere einen Arzt.

 

Allergische Hautreaktionen durch:

  • Medikamente;
  • Alkohol;
  • Lebensmittel oder Konservierungsmittel;
  • Pflege- und Stylingprodukte.

Ein ärztlicher Allergietest bringt Dir Gewissheit.

 

Eine weitere Ursache von juckender kopfhaut:

Ja, sie gehören dazu. Die Rede ist von Milben, Flöhen oder Läusen. Sie sind gewiss klein, nehmen es aber gerne auch mit Großen auf. Mit fehlender Hygiene haben die Tierchen meist nichts zu tun und der Gang in die Apotheke muss Dir nicht peinlich sein!

 

Das Haupt-Problem ist trockene Kopfhaut

Wissenschaftler fanden heraus, dass trockene Kopfhaut die Hautoberfläche dauerhaft schädigt.

Wenn die Feuchtigkeits-Balance der Haut nicht mehr gegeben ist, wird die natürliche Hautbarriere für Keime und Bakterien durchdringbar. Mikro-Entzündungen der Kopfhaut sind die Folge. Werden die minimalen Entzündungsherde nicht erkannt bzw. die Ursache nicht abgestellt, kommt es zu Rötungen, Schmerzen, blutenden Stellen und großflächigen Infektionen. Schuppenbildung und Haarausfall sind ebenfalls vorauszusehen.

Apropos Schuppenbildung:

Schuppen sind nicht gleich Schuppen!

Bei trockener Kopfhaut entstehen auf der Hautoberfläche weiße, vertrocknete Hautschüppchen. Lösen sie sich durch Kratzen oder Kämmen, bleiben sie nicht am Haar kleben, sondern fallen ab. Obwohl man die Hautpartikel im Allgemeinen als Schuppen bezeichnet, sind sie weder mit Kopfschuppen (seborrhoische Dermatitis) noch mit der Kleinpilzflechte zu vergleichen. Letztere wird von einem Hefepilz namens „Pityosporum ovale“ verursacht.

In beiden Fällen liegt eine Überproduktion der Talgdrüsen vor. Die Kopfhaut ist extrem fettig und die Hautschuppen demzufolge auch.

 

2. Was hilft gegen eine juckende Kopfhaut?

Wenn Du körperliche Gründe, Hauterkrankungen und allergische Reaktionen ausgeschlossen hast, kannst Du viel dazu beitragen, dass Deine Kopfhaut nicht mehr juckt. Beginne am besten gleich heute damit und setze auf eine sanfte Kopfhaut-Pflege.

Hier findest Du wertvolle Tipps und Mittel gegen juckende Kopfhaut

 

Das Waschen Deiner Haare

Um die natürliche Fettschicht nicht noch mehr zu zerstören, wasche Dir die Haare nur aller zwei bis drei Tage. Verzichte auf heißes Wasser. Es mindert zwar für kurze Zeit den Juckreiz, entzieht jedoch Deiner ohnehin trockenen Kopfhaut kostbares Fett.

Gehe sparsam mit Shampoo um und spüle Dein Haar nach der Wäsche gründlich aus.

 

Shampoo gegen juckende Kopfhaut?

Haarwaschmittel, die Farb- und Konservierungsstoffe (Parabene), Parfumöle sowie Alkoholzusätze enthalten, sind es auf keinen Fall! Achte beim Kauf auf die Inhaltsangabe. Produkte mit: Zinkpyrithion, Selendisulfid, Lauryl Sulfat. Pirocton-Olamin und jede Art von Silikonen schaden einer trockenen Kopfhaut.

Silikone bilden einen künstlichen Film, der die Haare elastisch aussehen lässt. Allerdings legen sie sich auch wie ein Belag über die Kopfhaut und behindern die natürliche Regeneration. Hinzu kommt, dass Vitamine und Pflegestoffe durch die Silikonschicht nicht in die Haut gelangen.

Silikone sind ihrem Namen nach schwer zuzuordnen. Orientiere Dich am besten an den Wortendungen -glycol, -conol, -cone und -oxane.

 

Hier ein Beispiel eines Shampoos, dass u.a. SLS(Sulfate), Alkohol, Duftstoffe(Parfum) und sogar Silikone enthält:

Auch ich habe dieses Shampoo benutzt und konnte bereits wenige Minuten nach der Haarwäsche ein trockenes Gefühl wahrnehmen. juckene kopfhaut

Beim Sport und somit beim Schwitzen wurde es dann noch schlimmer. Meine Kopfhaut juckte anschließend sehr stark, sodass ich mit meinem Training schneller zum Ende kam.

Hier möchte ich noch einmal anmerken, dass dieser Effekt bei jedem anders auftreten kann und unterschiedlich schnell. Womöglich bekommen einige erst nach einer längeren Anwendung eine juckende Kopfhaut und andere schneller (wie ich z.B.).

Anti-Schuppen-Shampoos gehören ebenfalls nicht zu empfehlenswerten Mitteln gegen juckende Kopfhaut. Sie wirken austrocknend und Deine Kopfhaut juckt mehr als zuvor

Entscheide Dich für pH-neutrale Shampoos. Sie kommen ohne Farb- und Konservierungsstoffe, Parfüme und Silikonen aus. Bei längerfristiger Anwendung stellen sie die Hautbarriere wieder her.

Shampoos mit Aloe Vera oder Wasserlilienextrakt sind ebenso ratsam, wie Kräuter-Haarwäsche mit Kamille, Thymian, Wacholder und Salbei. Eine zweckdienliche Wahl sind die sanften Baby-Shampoos. Zusätze wie Panthenol, Kamille, Oliven- oder Mandelöl sind rückfettend und beruhigen die juckende Kopf-Haut.

Tipp:

Gönne Dir außerdem beim Shampoonieren eine ausgedehnte und behutsame Kopfhaut-Massage. Sie wirkt entspannend und regt die Durchblutung an.

 

Helfen Conditioner, wenn die Kopfhaut juckt?

Conditioner bzw. Haarspülungen können tatsächlich ein heilendes Mittel gegen juckende Kopfhaut sein. Es kommt nur auf geeignete Inhaltsstoffe an. Hier eine Auswahl der bewährtesten Pflegestoffe:

  • Panthenol und Linolsäure,
  • Minze oder Eukalyptus,
  • Kamille oder Lavendel,
  • Brennnessel und Rosmarin sowie
  • Eichen- und Birkenblatt Extrakt
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So frisierst Du Dein Haar richtig und schonst die trockene Kopfhaut

Trockne die Haare nie mit einem auf „heiß“ gestellten Föhn, wähle die niedrigste Stufe. Am meisten dankt es Dir die Kopfhaut, wenn Du die Haare schonend an der Luft trocknen lässt. Stelle also, wenn du zeitlich Bedingt föhnen musst, den Föhn nur auf die kälteste Stufe. Durch die heiße Luft kann nicht nur deine Kopfhaut austrocknen, sondern auch deine Gesichtshaut. Wenn Männer einen Bart tragen, wird dieser meistens direkt mit dem Föhn getrocknet. Wenn auch hier der Föhn zu heiß eingestellt wird, kann so ein juckender Bart entstehen. 

Verzichte in jedem Fall auf Glätteisen, Lockenstab, Welleneisen und Heißwickler! Bürsten und Kämme aus Metall strapazieren die Kopfhaut. Zudem können sie Verletzungen verursachen, aus denen sich im Handumdrehen schmerzhafte Entzündungsherde bilden.

Ein Holzkamm und eine Bürste mit Gummispitzen oder Wildschweinborsten fügen Deiner Kopfhaut keinen Schaden zu. Im Gegenteil, sie geben ihr eine belebende und durchblutungsfördernde Massage. Binde lange Haare nicht über Stunden zusammen, trage sie öfters offen, um die Kopfhaut zu entspannen.

 

Stylingprodukte – sind sie gefährlich für die Kopfhaut?

Wenn Schaumfestiger, Haargel, Haarwachs oder Haarspray mit Deiner Kopfhaut in Berührung kommen, wirken sie ähnlich einem trockenen Schwamm, der alle Feuchtigkeit aus der Haut aufsaugt. Schuld tragen filmbildende Polymere, meist Silikone und eine hohe Alkoholmenge, die extrem austrocknend wirkt. Bedenke, dass Deine juckende Kopfhaut diesen Substanzen großen Zeiträumen ausgesetzt ist.

Notfalls akzeptable Alternativen sind:

  • Haarwachs,
  • silikonfreies Haarspray – es besitzt allerdings Alkohol,
  • Leave-in-Conditioner – er wird auf das Haar aufgesprüht und verbleibt dort bis zur nächsten Wäsche. Der Conditioner ist alkoholfrei, silikonfrei ist er nicht. Achte deshalb darauf, dass Du ihn nicht mit der Kopfhaut in Verbindung bringst.

Tipp:

Alkohol als Bestandteil von Kosmetika ist vergällt (durch Zusatzstoffe verändert). Diese Form eignet sich weder zum Trinken, noch tut sie der Haut gut. Vergällter Alkohol ist nicht zu vergleichen mit dem Trinkalkohol, der auf Ethanol-Basis hergestellt wird.

 

Färben, Tönen und Dauerwelle – wie schädlich sind die Haarveränderungen bei einer trockenen Kopfhaut?

Intensive Chemikalien in Haarfarben und Dauerwellen besitzen verständlicherweise hautreizende Eigenschaften. Daher solltest Du vorläufig auf eine neue Haarfarbe oder gestylte Locken verzichten.

 

Die richtige Ernährung hilft gegen eine juckende Kopfhaut

Mit einer gesunden Ernährung kannst Du einiges gegen Deine juckende Kopfhaut  bewirken. Proteine stützen die Regeneration der Hautzellen. Zu finden sind Sie beispielsweise in Milchprodukten, Fleisch, Eiern und Nüssen.

Obst, Gemüse, Salat, Spinat und Hülsenfrüchte versorgen Deine Haut mit Vitaminen und Spurenelementen. Besonders Vitamin C, Vitamine aus der B-Gruppe sowie Zink und Eisen verhelfen Deiner trockenen Haut zur Erholung.

Tipp:

Ein wahres Patentrezept ist Sesam. Iss täglich ca. 1 Teelöffel davon. Er liefert Dir proteinbildende Aminosäuren, Eisen und Zink sowie die Vitamine B 1, B 2, und B 6.

 

3. Hausmittel gegen eine juckende Kopfhaut

Du kannst sie leicht und kostengünstig herstellen. Einige Zutaten findest Du sogar im eigenen Haushalt. Gegen juckende Kopfhaut fertigt man Hausmittel meist auf der Basis von Naturölen an. Öle unterscheiden sich jedoch in ihrer Beschaffenheit und Wirkung. Mit meiner kleinen Öl-Kunde möchte ich Dir die jeweils drei sinnvollsten Pflanzen- sowie Kräuteröle  (ätherische Öle) und ihre Hauptmerkmale vorstellen:

 

Die Top 3 der Pflanzenöle zur Pflege trockener Kopfhaut

Pflanzenöle pflegen primär die trockene und juckende Kopfhaut und mindern das Spannungsgefühl

 

Meine 3 Favoriten der Pflanzenöle habe ich bereits hier vorgestellt:

 

 

Die Top 3 der Kräuteröle – ätherische Öle gegen trockene und juckende Kopfhaut

Ihre vordergründige Wirkung ist juckreizstillend, antibakteriell und entzündungshemmend

Kamillenöl Beruhigende, beruhigende und...
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Kamillenöl regt den Stoffwechsel der Haut an und fördert die Heilung. Außerdem übt es keine Reizwirkung auf unsere Haut aus. Dank dieser Eigenschaft kann man es hervorragend als Entzündungshemmer bei Hautproblemen verwenden.

 

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Auch Rotöl genannt, lindert Spannungsgefühl sowie Hautrötungen und ist schmerzstillend. Das Johanniskrautöl desinfiziert entzündete Stellen auf der Haut, fördert die Durchblutung und verhilft dem Körper somit, diese zu heilen. Die enthaltenen Lipide unterstützen zudem die Hautbarriere.
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Klettenwurzelöl auch bekannt als „Haarwuchskraut“, beruhigt Deine juckende Kopfhaut. Aufgrund seiner entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften wirkt es pilzabtötend. Somit ist es perfekt geeignet für eine stark gerizte Kopfhaut.

 

Tipp:

Gib Deinem Haarshampoo gegen juckende Kopfhaut als Hausmittel einige Tropfen ätherischer Öle zu.

 

Haarkuren gegen juckende Kopfhaut sind Hausmittel ohne wesentliche Ausgaben

Eine Haarkur kannst Du 1 – 2 mal wöchentlich anwenden. Massiere sie sanft in die Kopfhaut ein. Für eine optimale Wirkung wird während der Einwirkzeit das Aufsetzen einer Duschhaube empfohlen. Aus eigener Erfahrung darf ich Dir verraten, eine Plastiktüte tut es auch und findet so noch eine sinnvolle Verwendung. Spüle jede Haarkur mit mildem Shampoo und reichlich Wasser aus.

Haarkuren mit Öl: Wähle aus der Top 3 – Liste ein Pflanzenöl aus, welches Dir die wirksamste Hilfe für Deine Beschwerden verspricht.

Bei allen Haarkuren mit Ei achte darauf, dass keine Eiweiß-Reste am Eidotter hängen bleiben. Es verklebt Haare sowie Kopfhaut und sorgt für ein unerwünschtes Spannungsgefühl. Wenn Du eine ruhige Hand hast und nicht übermäßig in Zeitdruck bist, entferne die dünne Hautschicht des Eigelbs. Die Partikel haften ansonsten am Haar, lassen sich kaum abspülen und sind im trockenen Haar als weiße Pünktchen zu sehen.

Beispiele für selbstgemachte Haarkuren:

Einwirkzeit: 20 – 30 Minuten

Quark oder Joghurt

Mische 1 – 3 TL Quark oder Joghurt mit 2 TL Honig. Pflegendes Aloe-Vera-Gel oder Dexpanthenol-Creme erhöht die Wirkung. Du bekommst die Zusätze in der Apotheke.

 

Avocado

Avocados sind reich an Vitaminen, Ölen und Mineralien. Vermengt mit Öl erhältst Du eine proteinhaltige und Feuchtigkeit spendende Creme. Gibst Du Aloe-Vera-Saft dazu, erreichst Du mehr Geschmeidigkeit.

 

Backpulver

Verquirle Backpulver mit Wasser zu einer breiigen Masse. Sie hilft Dir, wenn Deine Kopfhaut sehr juckt

 

Kräuterspülungen gegen juckende Kopfhaut als Hausmittel angewandt

Kräuterspülungen wirken beruhigend auf die gereizte Kopfhaut. Du kannst sie aus Tees und getrockneten Kräutern oder Pflanzen herstellen. Massiere den erkalteten Aufguss nach der Haarwäsche in die Kopfhaut ein und spüle ihn 5 – 10 Minuten später wieder aus.

Mische Tees und Kräuter beliebig. Geeignet sind:

Kamille, Rosmarin, Salbei, Birkenblätter, Grüner- sowie Schwarzer Tee.

Eine gehaltvolle Essenz aus Brennnessel kräftigt die Kopfhaut. Im Gegensatz zu allen anderen Aufgüssen verbleibt sie bis zur nächsten Wäsche auf dem Kopf.

 

Massage-Öle gegen juckende Kopfhaut – ein Hausmittel zur Entspannung

Als Massage-Hilfe eignen sich:
  • 1 Eigelb mit verschiedenen Pflanzenölen vermischt,
  • Teebaumöl mit Avocado- oder Olivenöl,
  • Sesamöl mit Mandel- oder Olivenöl.

Das Mischungsverhältnis liegt bei 10 – 15 Tropfen ätherischer Öle auf 100 ml Pflanzenöl.

Tipp:

Reine Ölmassagen solltest Du immer leicht anwärmen.

 


Wie Du siehst, gibt es viele Mittel gegen trockene, gereizte und juckende Kopfhaut. Welches hilft Dir am besten? Probiere es einfach aus. Wenn nicht sofort eine deutliche Verbesserung Deiner Beschwerden eintritt, wechsle die Heilvariante nicht zu früh. Gib Deiner Kopfhaut Zeit, sich an die neue Pflege zu gewöhnen.

Erholt sich die trockene Kopfhaut trotz Umstellung Deiner Pflegegewohnheiten nicht und juckt im schlimmsten Fall mehr wie zuvor, ist ein Arztbesuch unumgänglich. Ein ärztlicher Befund wird Dir Gewissheit geben und Möglichkeiten einer entsprechenden Behandlung aufzeigen.

 

Ich wünsche Dir schon jetzt viel Glück auf Deinem Weg in ein juckfreies Leben, einer gesunden Kopfhaut und neugewonnener Ich-Stärke!

Eure Dodo

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